Harburg – Harburg hat jetzt einen Ort des Verweilens und Gedenkens an die Opfer der Corona-Pandemie: Auf dem Alten Harburger Friedhof, unweit des Eingangs an der Bremer Straße hat am Montagabend die Einweihung des Corona-Gedenkbaumes stattgefunden. Der Ginkgo-Baum wurde bereits im Herbst vorigen Jahres gepflanzt. Zum Verweilen lädt in unmittelbarer Nähe eine Bank ein.

Der Interreligiöse Dialog Harburg hat gemeinsam mit den Lokalen Partnerschaften, der Goethe-Schule-Harburg und dem Bezirksamt Harburg einen Gedenkort für die Opfer der Corona-Pandemie geschaffen. Mit dem im Herzen von Harburg gepflanzten Ginkgobaum ist ein Ort zum Verweilen, Gedenken und Trauern entstanden.

Außer Bezirksamtsleiterin Sophie Fredenhagen sprachen auch mehrere Vertreter unterschiedlicher Kirchengemeinden aus Harburg bei der kleinen Gedenk-Zeremonie, an der gut 30 Personen teilnahmen.

„Die Pandemie hat unser aller Leben verändert. Viele Harburger haben in den vergangenen zwei Jahren Angehörige verloren, sind selbst an Corona erkrankt oder leider noch immer noch unter den Folgen einer Long-Covid-Erkrankung“, so die Bezirksamtsleiterin. Und: „Diese Erfahrungen verbinden uns als Harburger und gemeinsam wollen wir Kraft schöpfen, um mit diesen einschneidenden Erlebnissen umzugehen.“  (cb)

Wünsche, Papiervögel und Reden werden an dem Holzgestell des Ginkgo-Baumes befestigt. Foto: Christian Bittcher