Harburg - Gegen Schulschließungen, dafür aber tägliche Testungen und eine Ausweitung der Impfangebote plädiert der Kreisschülerrat Harburg. "Die psychischen und inhaltlichen Defizite aus den letzten Lockdownphasen sind keinesfalls ausgeglichen worden. Die pandemiebedingten Unterrichtseinschränkungen haben beachtliche Lerndefizite hervorgerufen", heißt es in einer Stellungnahme.

Gleichzeitig solle die nötige digitale Infrastruktur bereitgestellt werden, um Hybridunterricht, also eine Mischung aus Online- und Präsenzunterricht, möglich zu machen.

Auch möchte der Kreisschülerrat bei den Corona-Entscheidungen der Schulbehörde ein Mitspracherecht haben.

Aktuell sind in Hamburg Kinder und Jugendliche die am stärksten durch Corona belastete Gruppe. So lag der Inzidenzwert der zehn bis 19-Jährigen am 22. November bei 367. Bei den Kindern unter zehn Jahre wurde die Inzidenz mit 284 angegeben. Gleichzeitig ist nur knapp jeder zweite Jugendliche im Alter von zwölf bis 17 Jahren vollständig geimpft. zv