Harburg - Das ist schon erhellend. Bis zu 100 Mitarbeiter standen in der Spitze zur Kontaktnachverfolgung nach Coronainfektionen dem Gesundheitsamt Harburg zur Verfügung. Doch die Behörde hat keine Ahnung, wie erfolgreich das war. Das geht aus der Antwort der Verwaltung auf eine Kleine Anfrage der FDP hervor.

Zwar konnte das Bezirksamt mitteilen, dass  von Anfang des Jahres bis zum 8. Oktober 6818 per PCR-Test bestätigte Coronafälle gemeldet und auch in allen Fällen eine flotte Nachverfolgung der Kontakte eingeleitet wurde. Was dabei herauskam, bleibt im Dunkel.

"Die erfragten Daten werden nicht automatisiert auswertbar erfasst. Für die Beantwortung müssten alle Fälle des fraglichen Zeitraums händisch ausgewertet werden", heißt es von der Verwaltung. Verwendet wird zur Kontaktnachverfolgung die Software Hamburger Pandemiemanager (HPM), die offenbar eine automatische Auswertung dieses Punkte nicht hergibt. zv