Harburg – Darauf haben Museumsfreunde in Harburg Stadt und Land lange warten müssen: Am Wochenende werden das

Archäologische Museum in Harburg und das Freilichtmuseum am Kiekberg wiedereröffnet.

Darüber hinaus können auch Gedenkstätten, Galerien, Ausstellungshäuser, zoologische Gärten und Ausstellungen sowie Tierparks öffnen, sofern sie eine Terminbuchung und ein Einlassmanagement sicherstellen. Auch hier gelten die üblichen Hygienevorgaben, die Pflicht zum Erheben von Kontaktdaten sowie zum Tragen von medizinischen Masken in Innenräumen.

In Hamburg sind Besuche in den staatlichen Häusern wie dem Harburger Museum ab Freitag nach vorheriger Terminbuchung (telefonisch oder online) möglich. Die Termine können ab Donnerstag, 11. März, reserviert werden. Die Museen setzen außerdem die bereits bewährten umfangreichen Hygienekonzepte um und stellen eine Kontaktnachverfolgung sicher.

Mit der Wiedereröffnung des Archäologischen Museums Hamburg geht auch die erfolgreiche Sonderausstellung „Gladiatoren – Helden des Kolosseums“ in eine neue Runde: Die Schau wird verlängert und ist noch bis zum 17. Oktober zu sehen. Auch die digitalen Angebote des Museums laden weiterhin zu einem Besuch ein.

„Wir haben einen Hygieneplan und Konzepte für die Regulierung der Besucherströme erstellt, um einen sicheren Ausstellungsbesuch gewährleisten zu können und freuen uns darauf, Kulturinteressierte ab sofort wieder willkommen zu heißen“, sagt Museumsdirektor  Prof. Dr. Rainer-Maria Weiss.

Ein Besuch im Harburger Museum ist nur mit vorheriger Anmeldung möglich. Das erfolgt online über museumsdienst-hamburg.de oder telefonisch unter der Nummer 040/428 131-0 (Mo-Fr 9-12 Uhr und 14-18 Uhr).

Das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf öffnet seine Tore ab Sonnabend, 13. März, wochentags von 9 bis 17 Uhr und am Wochenende von 10 bis 18 Uhr. Eine Terminanmeldung ist ab Donnerstag, 11. März, auf der Homepage des Freilichtmuseums unter www.kiekeberg-museum.de erforderlich.

Während der Zwangspause hat sich viel getan: Auf die Besucher warten die neue Sonderausstellung "Bauklötze staunen. Lego® Architektur" mit dem Stein Hanse e.V. und neue Medien- und Mitmachstationen in der jungen Dauerausstellung "Haus des Handwerks. Zwischen Tradition und neuen Herausforderungen". Bei einem Spaziergang über das Museumsgelände entdecken Besucher die ersten Lämmer, den umgestalteten Teich am Eingang, den erweiterten Spielplatz im Heidedorf und werfen einen ersten Blick auf das neue, translozierte Flüchtlingssiedlungshaus an der Baustelle "Königsberger Straße".

Im Museum gelten die aktuellen Hygiene- und Abstandsregeln, eine Mund-Nasen-Bedeckung ist zu tragen. Der Eintritt beträgt 9 Euro, unter 18 Jahren ist er frei.  (cb)