Harburg - Mit rund 1,1 Millionen Euro hat die Sparkasse Harburg-Buxtehude im vergangenen Jahr

vor allem Sport und Kultur in der Region gefördert. Bedacht wurden mehr als 350 Vereine und Projekte.

Normalerweise ist es Tradition, dass die Sparkasse Vertreter der geförderten Vereine und Institutionen einlädt. Das ging diesmal nicht - wegen Corona. Deswegen hat man den digitalen Weg eingeschlagen. Sandra Becker, Direktorin für den Privatkundenbereich Nord, begrüßte die mehr als 100 eingewählten Vertreter aus Sport, Kultur, Gemeinden, Heimat- und Schützenvereinen per Video aus dem nagelneuen Beratungscenter in Harburg.

Anschließend übernahmen Jörn Stolle, Leiter der Unternehmenskommunikation, und Isabel Klindworth, Verantwortliche für den Bereich Spenden und Stiftungen der Sparkasse. In ihrem Rückblick auf das Jahr 2020 rückten sie vor allem die engagierten Menschen in den Fokus, die sich auf vielfältige Weise und überwiegend ehrenamtlich für ihren Verein, ihre Projekte und damit auch für die Region einsetzten.

Dabei erfuhren sie auch, wie wichtig gerade in diesem Jahr die Unterstützung ist. Corona und vor allem die Auswirkungen haben vielen Vereinen, Museen, Theatern und sozialen Einrichtungen, aber auch den freischaffenden Künstlern im vergangenen Jahr schwer zugesetzt hat. Einerseits vielen viele Veranstaltungen aus oder konnten nur ohne Zuschauer durchgeführt werden. Dazu kamen ausbleibende Mitgliederbeiträge und hohe Kosten für Hygienekonzepte.

So hat die Sparkasse nicht nur ihr Zusagen eingehalten - auch wenn keine Veranstaltungen stattfinden konnten. Zusätzlich wurden rund 130.000 Euro "Locker gemacht" um zusätzliche Unterstützung zu leisten.

Jörn Stolle: „Unser Anliegen ist es, das vielfältige Freizeitangebot für die Menschen zu erhalten oder so schnell wie möglich wieder aufleben zu lassen. Dazu wollen wir unseren Beitrag leisten, denn das schafft Lebensqualität und macht unsere Region stark.“ zv