Harburg - Es läuft eben doch nicht so glatt mit den Schulen,

wie es bislang von der Politik suggeriert wurde. Jetzt hat die Behörde für Schule und Berufsbildung offenbar die Notbremse gezogen und die Polizei eingespannt. Die soll im Umfeld von Schulen die Einhaltung der Corona-Regeln durchsetzen.

Dazu wurde eine "Schwarze Liste" geliefert. Auf ihr sind 33 Schulen aufgelistet, die die Polizei besonders im Augen behalten soll. Auch Harburg ist dabei. In der Liste sind die Lessing Stadtteilschule und das Alexander von Humboldt Gymnasium, dabei explizit der Campus Hanhoopsfeld, die Goethe Schule Harburg und die Stadtteilschule Fischbek-Falkenberg genannt., Auch die private Rudolf-Steiner-Schule Harburg steht auf der Liste, die nach Informationen von harburg-aktuell von der Schulbehörde selbst verfasst wurde. Grundlage ist die nicht gerade überraschende Feststellung, dass zwar unter Aufsicht von Lehrern die Einhaltung der Corona-Regeln klappt. Es aber auf dem Schulweg mehr oder weniger deutliche Defizite gibt. Vor allem bei den Abstandsregeln soll es hapern.

Die Polizei soll nur selbst entscheiden, wie sie vorgehen wird. Geplant ist, dass die Cops4You, Polizisten die für Schulen zuständig sind, aber auch Beamte des Streifendienstes oder der Dienstgruppe Operative Aufgaben im Umfeld der Schulen im Einsatz sind. Dazu gehören neben den Bereich um die Schulen auch Bushaltestellen oder S-Bahnhöfe. zv