Ehestorf - Das Freilichtmuseum am Kiekeberg arbeitet hinter geschlossenen Türen weiter an der neuen Sonderausstellung „Bauklötze

staunen. LEGO® Architektur“: Mitglieder des Stein Hanse e.V. bauen auf 230 Quadratmetern zwölf Themenwelten auf, darunter viele Eigenkreationen sowie Aufbauten aus den 1960 bis 80er Jahren.

Nach Wiederöffnung des Museums läuft (geplant am 5./6. Dezember) ist der die Ausstellung noch bis 28. Februar 2021. Der Besuch findet unter genehmigten Abstands- und Hygieneregeln statt, im gesamten Museum müssen Besucher eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Der Eintritt für Erwachsene kostet 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

 „Ein leeres Museum ist nicht schön, aber bei uns geht die Arbeit weiter: Wir bauen gerade unsere neue Sonderausstellung ‚Bauklötze staunen. LEGO® Architektur‘ auf. Mit 400.000 LEGO Steinen zeigen wir 60 Jahre Spielerfahrung von drei Generationen“, erklärt Museumsdirektor Stefan Zimmermann. Kurator Chris Stölting ergänzt: „Die Hälfte wurde allein in den großen Mosaiken Elbphilharmonie und Michel verbaut, der Rest in den zwölf Themenwelten. In den Modellen geht es um Filme wie Star Wars, Herr der Ringe und Harry Potter, um Architektur wie die Kunsthochschule, das Capitol und eine LEGO Stadt sowie um detailgetreue Fahrzeuge."

Im November setzt Stein Hanse e.V. Mitbegründer Martin Horn in der Ausstellung die letzten Steine ein und freut sich über die Schaulandschaften, die seine Vereinskollegen aufgebaut haben: „Aus LEGO kann man alles bauen. Wir erzählen den Besuchern auch die Geschichten zu unseren Modellen. Es freut uns, wenn der ein oder andere Inspirationen zum eigenen Bauen findet und die Spielkultur fortsetzt.“

Die Sonderausstellung „Bauklötze staunen. LEGO® Architektur“ ergänzt die Kiekeberger Dauerausstellung „Spielwelten“, die nebenan zu sehen ist. Als einzige Ausstellung in Deutschland legt „Spielwelten“ einen Schwerpunkt auf die rasante Entwicklung in der Spielzeugkultur zwischen 1950 und 1980. Mehr als 2.000 Exponate, zahlreiche Mitmachangebote sowie Medienstationen laden die Besucher auf 650 qm zu einer Zeitreise in die vergangene Kindheit ein.  (cb)

Letzte Vorbereitungen in der Ausstellung. Foto: FLMK