Harburg – Am Vatertag ziehen sie traditionell mit ihrem Bollerwagen durch die Gegend: Lustige und zünftige Männergruppen. Bei lauter Musik, guter Laune und süffigen

Getränken ist der Spaß garantiert. Doch in diesem Jahr bleibt der Bollerwagen am Vatertag besser in der Garage.

Obwohl in Hamburg und Niedersachsen die Corona-Beschränkungen gelockert worden sind, gelten nach wie vor die Hygiene- und Abstandsregeln. Vatertagstouren mit Bollerwagen, Alkohol und lustigen Männergruppen wird es am Vatertag, der Donnerstag an Christi Himmelfahrt stattfindet, in gewohnter Form  nicht geben.

Während es in Hamburg zwar kein generelles Bollerwagenverbot gibt, wird die Polizei die Einhaltung der Richtlinien verstärkt kontrollieren. Gruppen von feiernden Menschen sind weder auf öffentlichen Plätzen oder im privaten Umfeld nicht erlaubt. Verstöße werden auch am Vatertag bestraft.

Auch der Landkreis Harburg weist in diesem Zusammenhang auf die geltenden Reglungen hin und appelliert an die Vernunft der Bürger. „Die klassische Vatertagstour muss in diesem Jahr leider ausfallen – die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen des öffentlichen Lebens stehen einem Gruppenausflug in die Heide oder an die Elbe entgegen“, teilte der Landkreis mit.

„Ich kann verstehen, dass die Kontaktbeschränkungen gerade an einem Tag, den man traditionell gerne mit Freunden und Bekannten im Freien verbringt, schwer fallen. Aber der beste Weg, die Ausbreitung des Corona-Virus weiterhin erfolgreich zu bekämpfen und die Infektionszahlen niedrig zu halten, sind Abstandhalten und die Beschränkung sozialer Kontakte auf ein Mindestmaß“, sagt Landrat Rainer Rempe stellvertretend auch für alle Bürgermeister und die Bürgermeisterin im Landkreis Harburg. (cb)