Harburg - Im April, dem ersten Monat, der durchgehend von Beschränkungen wegen der Coronapandemie gekennzeichnet war,

ist im Bereich Harburg, Süderelbe und Wilhelmsburg die Kriminalität noch einmal deutlich zurückgegangen. So wurden ind em Monat im gesamten Bereich lediglich 20 Wohnungseinbrüche oder Versuche registriert. Das sind etwa halb so viele wie im gleichen Vorjahreszeitraum. Auch die Einbrüche in "sonstige" Objekte, wie Büros, oder Geschäftsräume gingen zurück. 82 Taten wurden in diesem JAhr im April gezählt. Im Vorjahr waren es über 100.

Besonders positiv hat sich die Kriminalitätsbelastung für Autobesitzer entwickelt. Die Zahl der Delikte lag in diesem April bei exakt 100. Im Vorjahr waren es dreimal so viele gewesen. Keine Entspannung gab es dagegen bei den Fahrraddiebstählen. Trotz Ausgehbeschränkungen wurden im Bereich Harburg, Süderelbe und Wilhelmsburg im April 56 Fahrräder gestohlen. Etwa genauso viele kamen im April 2019 in dem Bereich weg.

Wie stark die Auswirkung auf die Kriminalität in den einzelnen Reviergebieten  ist, zeigt eine interne Erhebung der Polizei. Danach ging die Zahl der Straftaten seit Bestehen der Allgemeinverfügung, die am 16. März in Kraft trat, in Wilhelmsburg um 11 Prozent, im Süderelberaum um 17 Prozent, in Harburg um 20 Prozent und im Bereich des Wasserschutzpolizeikommissariates 3, zu dem der Binnenhafen gehört, um 21 Prozent zurück. zv