Harburg - Während es im Landkreis Harburg einen festen Termin für die Eröffnung von Corona-Testzentren gibt, bleiben in Harburg

die Ankündigungen der Behörde nebulös. Dort wird von sieben Testzentren gesprochen, die im Bereich von Krankenhäusern aufgestellt werden sollen. Eines der Zentren wird nach Information von harburg-aktuell am Krankenhaus Harburg am Eißendorfer Pferdeweg eingerichtet. Wann es an den Start geht? Bislang gibt es dazu keine Auskunft. Am Krankenhaus Harburg weist bislang ein Schild auf einen Griuppewarteraum hin. Dort sollen sich Verdachtsfälle melden. angeblich, so heißt es intern, sollen die Testzentren in der kommenden Woche an den Start gehen. Im Landkreis Harburg ist man da weiter. Dort werden zwei Testzentren an den Krankenhäusern in Buchholz und Winsen am Montag geöffnet.

Fehlende Möglichkeiten für Tests sind in Harburg auch in relevanten Bereichen ein Problem. "Wir haben unseren Betrieb in ein Zwei-Schichten-System umgestellt", sagt Lühr Weber, Chef der Arcaden-Apotheke. "Unser größtes Problem ist das Personal. Wir haben Ausfälle von Leuten, die arbeiten wollen, aber in Risikogebieten waren. Was fehlt ist der Test, durch den eine Infektion ausgeschlossen werden könnte. Und wir haben keine Möglichkeit welche durchführen zu lassen." Die Apotheke, die sonst bis 24 Uhr geöffnet hat, ist jetzt bis 22 Uhr offen.

Für alle machen Tests aber kein Sinn. Ohnehin sind die Kapazitäten der Labore, die die Proben analysieren sollen, beschränkt. Bei jemanden, der keine Sympthome hat oder nicht aus einem Risikogebiet kommt, würde der ein negativer Test in der Regel nur aussagen, dass er nicht infiziert ist. Anstecken kann er sich trotzdem weiterhin. "Da müsste man ejden mehrfach testen. Das ist nicht zu bewältigen", heißt es aus der Behörde.

Behördliche Verschleierung ist bei der Zahl der Infektionsfälle angesagt. Zwar wird die Zahl der Infektionsfälle für Hamburg mitgeteilt. Wie es im Bezirk Harburg aussieht, wollen die Behörden bewusst nicht mitteilen. zv