Harburg – Das indische Springkraut breitet sich auch in unseren Gärten, Wäldern und Wiesen stark aus, obwohl es eigentlich – das sagt schon der Name - nur auf dem asiatischen Kontinent beheimatet sein sollte. Dabei drängt es sogar die heimische Flora nachhaltig zurück, teilweise sogar komplett von ihren Stammplätzen.

Ein Grund hierfür ist, dass die Springkraut-Pflanze gleich mehrere tausend Samen produziert und diese in einem Umkreis von knapp sieben Metern verteilt. Auch im Göhlbachtal fühlt sich das anspruchslose und leicht giftige Kraut mit den rosafarbenen Blüten sehr wohl und breitet sich rasant aus.  

Mit einem Pflegeeinsatz will der NABU das Springkraut im Göhlbachtal nun entfernen: „Wir wollen die weitere Ausbreitung des indischen Springkrauts verhindern, um so die einheimische Pflanzenwelt zu fördern“, teilte die NABU-Gruppe Süd mit.

Und dafür werden natürlich viele fleißige Hände gesucht:  Die Aktion findet am Sonntag, 21. August, um 10 Uhr statt. Treffpunkt ist an der Ecke Göhlbachtal/In der Schlucht. Gummistiefel sind erforderlich. Für Kinder unter 10 Jahren ist die Aktion nicht geeignet.

Wer mithelfen möchte, wird gebeten, sich auf der Homepage des NABU mit einigen Klicks hier anzumelden. (cb)