150521MaxBahrHarburg – Ein Hauch von Ikea soll bald in die Hallen des ehemaligen Max-Bahr-Baumarkts an der Buxtehuder Straße einziehen. Also: Möbel zum Selbstbau, Möbel für jüngere

preisbewusste Käufer, die sich zum ersten Mal selbst einrichten wollen. Das hat Robert Röper, Expansionsleiter Deutschland und Geschäftsführer der XXXLutz Immobilien GmbH im Stadtplanungsausschuss angekündigt.

Der österreichische Möbelmulti XXXLutz hatte nach der Insolvenz von Max Bahr mehrere Standorte in Hamburg übernommen und will in Harburg eine Filiale seiner mömax-Kette eröffnen. Wann genau das sein wird, steht noch nicht fest. Architekt Christian Schwarzinger hat jetzt erste Entwürfe vorgestellt, ein Bauantrag ist gestellt und nun hängt alles davon ab, wann die Genehmigung erteilt wird.

Ganz einfach ist der Übergang vom Baumarkt zum Möbelhaus nicht. Der große Umbau ist das geringste Problem, strittiger ist dagegen das Sortiment. Entscheidend für die Kommunalpolitiker: Welchen Anteil der rund 7000 Quadratmeter großen Verkaufsfläche wird das sogenannte „Randsortiment“ einnehmen – also Haushaltstextilien, Geschirr und anderer Schnickschnack? Die Politik befürchtet zu Recht, dass solche Randsortimente außerhalb des Harburger Zentrums rund um die Lüneburger Straße nicht gerade zuträglich für die Stärkung der Innenstadt sind. Einzelhandels-Gutachter Dr. Lademann & Partner GmbH hat deshalb eine Beschränkung auf 800 Quadratmeter Verkaufsfläche für das „zentrumsrelevante“ Sortiment vorgeschlagen.

Mit seinem mömax-Haus an der Buxtehuder Straße betritt XXXLutz Neuland. Bisher war die Kette nur im Süden der Republik vertreten. Jetzt arbeitet sie sich langsam auf der Landkarte nach oben vor. Bisher war die Filiale in Braunschweig der „Nordpol“.  ag