150428WVHeimfeld - Mit einer Rekordbeteiligung konnte der Wirtschaftsverein seine 5. Wirtschaftskonferenz durchführen. Zu dem Netzwerktreffen aus Wirtschaft, Politik

und Verwaltung kamen über 200 Teilnehmer, darunter Bezirkshandwerksmeister Peter Henning, der seinen 52. Geburtstag feierte, in das Privathotel Lindtner. "Nach fünf Jahren wollen wir den Blick über den Tellerrand Harburg erweitern und in die Metropolregion blicken“, sagt Udo Stein vom Wirtschaftsverein. „Daher sind unsere Kooperationspartner die IHK Stade und die IHK Lüneburg wieder vertreten.“ Thematisch ging der Gastredner und Hauptgeschäftsführer der Hamburger Handelkammer, Professor Hans-Jörg Schmidt-Trenz, auf die Bedeutung der Metropolregion mit ihren rund fünf Millionen Menschen ein. Sie liegt, würde sie in dem internationalen Ranking aufgenommen, in ihrer Wirtschaftsleistung weltweit an 43. Stelle zwischen Israel und Nigeria.

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Der voll besetzte große Saal. Foto: zv

Schmidt-Trenz ging auch ausführlich auf die Olympiabewerbung ein, die bei einem Erfolg gerade für den Hamburger Süden positive Auswirkungen hätte. „Mit Ausnahme des unmittelbar betroffenen Bezirks Mitte wird der Hamburger Süden am stärksten von Olympischen Sommerspielen profitieren“, sagte Schmidt-Trenz. Dabei hat er vor allem Verkehrsprojekte im Auge, die Fernverkehre um Hamburg herum oder in der Stadt Verkehr von den stark belasteten Bundesstraßen 75 und 73 holen. Auch die Weiterführung der U4 würde die Anbindung innerhalb Hamburgs verbessern. Gastgeber Stein: „Harburg muss aber auch die Chancen ergreifen, die sich aus der Bewerbung ergeben und sich aktiv in den weiteren Prozess einbringen.“ zv
Veröffentlicht 28. April 2015