150323vw3Harburg - Fünf Wochen hat der Umbau der Filiale der Hypovereinsbank in der Lüneburger Straße gedauert. Dabei herausgekommen ist ein Vorzeigestandort. Multikanalfiliale

heißt das im Jargon der Bank. Dahinter verbirgt sich ein zeitgemäßes Konzept. Automaten für die Standards wie Kontoauszüge oder Geld abheben. Personal für die Beratung und als Clou die Cubes, würfelartige Räume im jetzt noch großzügiger wirkenden großen Erdgeschoss, in denen sich Berater und Kunde zurückziehen können und in denen via Videoschaltung Spezialisten, wie die gerade besonders gefragten Immobilienbinanzierer, hinzugezogen werden können.

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Der zentrale Tresen. Foto: zv

"Die Filiale wurde mit neuester Technik und im neuen Design umgebaut und ermöglicht nun unseren Kunden und Mitarbeitern ein noch angenehmeres Zusammenarbeiten", freut sich Tim Ockert, Chef des Bereichs Privatkunden Norddeutschland. Video ist ohnehin ein Kern der neuen Ausrichtung. Wer will, kann ganz auf die Technik umsteigen und vom heimischen Sofa bequem per Tablett oder Laptop mit seinem Berater, der dann in der Online-Filiale in Hamburg sitzt, über das Finanzielle plaudern. auch in dem Fall kan man weitere Banker mit Spezialkenntnisse dazu holen, um dann per Konferenzschaltung weiter zu machen.

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Die neu gestaltete Kundenhalle. Foto: zv

So viel Design und Technik hat auch einen Haken. Das Filialnetz wird deutlich abgespeckt. Der Standort Harburg ist durch die Modernisierung auf Jahre gesichert. Die Filialen Meckelfeld, Neu Wulmstorf und Jork wurden oder werden gerade dafür aufgegeben. zv

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Hat auch ein rotes Sofa. Der Bereich für Kundenveranstaltungen im ersten Stock. Foto: zv

Veröffenbtlicht 24. März 2015