150121Sparkasse11HarburgMartin Kind? Wer nicht gerade eine Affinität zum Fußball hat oder aus Hannover kommt, wird gefragt haben, wen die Sparkasse Harburg-Buxtehude

denn da in diesem Jahr als Gastredner für den Jahresempfang ins Privathotel150121Sparkasse2 Lindtner gewinnen konnte. Etwaige Bedenken waren schnell verfolgen. Der Mann war ein Glücksgriff für die rund 550 Gäste. Denn der Unternehmer aus der Hörgerätebranche und Chef von rund 3000 Mitarbeitern in 650 Fachgeschäften in Deutschland und 13 weiteren Ländern, sowie Präsident und Geschäftsführer des Bundesligavereins Hannover 96 entpuppte sich als guter Redner mit spannenden Themen, die von der Bedeutung des Mittelstandes bis zu dem Generationsproblem bei Familienunternehmen reichte.

150121Sparkasse3Launig-interessant schilderte er vor allem die Zusammenhänge zwischen Wirtschaft und Bundesliga und machte deutlich, dass die Vereine riesige Unternehmen sind, die Umsätze von 50 bis über 500 Millionen Euro, wie die Bayern, im Jahr generieren, oder dass der Verkauf der Eintrittskarten keinen Verein über Wasser halten könnte, weil sie lediglich zehn bis 15 Prozent der Einnahmen ausmachen. Der Großteil der Einnahmen der Vereine besteht aus dem Geld für Fernsehrechte oder kommen von Sponsoren.

Auch der Sport habe sich deutlich professionalisiert. Spieler sind Hochleistungsathleten, die auch immer jünger geworden sind. So wie Hannover 96-Spieler Tim Dierßen, der gerade im Trainingslager in der Türkei seinen 19. Geburtstag gefeiert hatte.

 Vorher hatte Heinz Lüers, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Harburg-Buxtehude, noch einmal150121Sparkasse vergangene Jahr Revue passieren lassen. Es war, trotz historisch niedriger Zinsen, ein gutes Jahr. „Wir haben die Kundeneinlagen noch einmal um 4,4 Prozent gesteigert“, so Lüers. Das Kreditgeschäft wuchs um 5,2 Prozent. Die Sparkasse Harburg-Buxtehude ist weiterhin der wichtigste Baufinanzierer und auch größte Immobilienvermittler im Hamburger Süden.

Eines haben Lüers und Kind gemeinsam: Sie sind große Verfechter für Olympia. „Ich finde es toll, dass Herr Lüers dieses Thema noch einmal hier angesprochen hat und die Bewerbung selbst super“, sagt Kind. „Olympia ist wie ein Konjunktursonderprogramm und für die Städte hoch attraktiv. Ich erinnere auch an die WM 2006, die eine hoch attraktive WM war und die erstmals das Bild der Deutschen weltweit deutlich positiv verändert hat. Olympia ist wichtig für den Sport, die Städte und auch Deutschland als Nation.“ zv

{youtube}h06IR-BtpxE{/youtube}