KarstadtHarburg - Aufatmen bei Karstadt. Zumindest in Harburg.  Die Filiale ist nicht unter den sechs Standorten, die im kommenden Jahr geschlossen werden.

In Hamburg trifft es Billstedt. Das verschafft in Harburg zumindest eine Verschnaufpause. Allerdings werden Stellenstreichungen befürchtet. Der Konzern will 2000 der rund 17.000 Stellen streichen. Insgesamt gibt es aktuell noch 83 Karstadt-Standorte, von denen 20 auch nach Wegfall der sechs Standorte als defizitär gelten. In den sechs betroffenen Filialen arbeiten knapp 400 Menschen. Wo die restlichen 1600 Stellen wegfallen sollen, ist noch unklar.

Die Entscheidung fiel in der Nacht zum Freitag bei einer Aufsichtsratssitzung. Dabei wurde der bisherige Aufsichtsratsvorsitzende Stephan Fanderl zum neuen Chef der Warenhauskette ernannt. Er folgt auf Managerin Eva-Lotta Sjöstedt, ab, die im Sommer das Handtuch geschmissen hatte. zv

Veröffentlicht 24. Oktober 2014