141016WirtschaftsvereinHarburg – Um Olympia und die positive Auswirkungen auf die Stadt ging es bei der Monatsveranstaltung des Wirtschaftsvereins, der diesmal in der ElbLOGE am Veritaskai

stattfand. Statt Medaillen gab es dort aber erst einmal Urkunden. Für langjährige Mitgliedschaft wurden Carsten Metterhausen (Foto) vom Ingenieurbüro Metterhausen, Gitta Drechsler vom Architekturbüro Drechsler und Lars Bergmann von der Holborn.

Anschließend referierte Reinhard Wolf, Olympia-Beauftragter der Handelskammer über die Bewerbung Hamburgs für die Olympischen spiele 2014. Wir haben im Dezember 2013 eine wirklich verlässliche Umfrage in Hamburg gemacht“, sagt Wolf. 59 Prozent der Hamburger waren danach zu dem Zeitpunkt für Olympische Spiele in Hamburg. Mittlerweile sind es deutlich mehr. Die Stadt, so Wolf, ist gut aufgestellt. Touristisch ist die Hansestadt auf Wachstumskurs. Bis 2024 würden reichlich Hotelzimmer zur Verfügung stehen. Olympische Spiele wären ein Motor für Infrastrukturprojekte. Wilhelmsburg würde ein „nachhaltiges Stadtentwicklungsprogramm“ bekommen, das aus Baumaßnahmen besteht. Unter anderem könnte die U-Bahn bis 2024 bis dorthin weiter gebaut werden. Harburg würde, wie andere Bereiche Hamburgs, indirekt partizipieren. Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen werden Aufträge bekommen. Dafür wird man, wie bereits in London zu den Olympischen Spielen, eine Internetplattform installieren, über die Firmen ihre Leistungen anbieten. zv