140827WiVerHarburg - Als im November 1947 der Wirtschaftsverein für den Hamburger Süden in Harburg gegründet wurde, hatte das nicht das Wohlwollen des damaligen

Wirtschaftsenators Otto Borgner. So kurz nach Ende des Zweiten Weltkrieges vermutete der Senat „separatistische Tendenzen“. Die britischen Besatzer befürchteten eine „unzulässige Zusammenballung wirtschaftlicher Macht“. Die damals 36 Gründungsmitglieder schreckte das nicht. Heute sind die Verhältnisse anders. Die Briten sind längst nicht mehr Besatzer und die Stadt ist dem Verein mit seinen aktuell 254 Mitgliedsfirmen gegenüber freundlich gestimmt.

Am Mittwochabend wurden Mitglieder der ersten Jahre geehrt. Auch wenn es kaum noch Unterlagen von damals gibt. Sicher ist: Mercedes mit seinem Werk in Harburg gehört zu den ersten 33 Mitgliedern. Der heutige Werksleiter Wolfgang Lenz nahm vom Vorstand Jochen Winand die Glückwünsche und eine Urkunde entgegen. Urkunden erhielten auch Stefan Grube, Filialleiter der Deutschen Bank, die 1952 als Norddeutsche Bank in Hamburg beitrat, Jan Busse vom Autohaus Tobaben, das damals Autohaus Süderelbe hieß, Michael Bähre und Sebastian Erlenkämper von den H&R Ölwerke Schindler GmbH, Dirk Heitmann von bauwelt Delmes Heitmann, Norbert Schenk von HL Hamburger Leistungsfutter GmbH, Arend Bolte von der Haspa, Steffen Wüsthof, Hamburger Volksbank, Andreas Götte von der UniCredit Bank AG – Hypovereinsbank, Hildegard Krebs und ihr Sohn Manfred Krebs von der Robert Krebs KG, Heidi Tillmanns und Lars Meyer von der Hans E.H. Puhst GmbH & Co.KG. zv