131108Schleuse2Harburg - Ein mit weißen Planen abgedecktes Gerüst an der Blohmstraße weckt die Neugier. Auf dem Gelände, auf dem Investor Arne Weber auch seine zwei Hafenkrane

stehen hat, entsteht kein kleines Kreuzfahrtterminal für die Seute Deern.

Unter der wie ein Gebäude anmutenden Konstruktion „versteckt“ sich eines der beiden Tore der Harburger Schleuse. Es ist das Binnenschleusentor, das hier nach 35 Jahren saniert und für den verbesserten Flutschutz 131108Schleuse1um 1,5 Meter erhöht wird.

Wie schon zum Bau der Schleuse sind auch jetzt wieder HC Hagemann und August Prien 131108Schleuse3mit den Arbeiten betraut worden. Sie hatten bereits vor 35 Jahren die Schleusentore gebaut. Prien saniert das äußere Schleusentor, das im Gegensatz zu dem inneren, etwas niedrigerem Schleusentor nicht zerlegt werden kann.

An der Blohmstraße ist das Tor in seine drei Segmente auseinander gebaut worden. Zusammen wogen sie 160 Tonnen. Nach der Erhöhung wird das Schleusentor rund 174 Tonnen wiegen und etwa 8,7 Meter über dem Wasser herausragen, während es unter Wasser noch einmal 4,86 Meter misst.

Die Schleuse selbst ist wegen der fehlenden Tore für Schiffe unpassierbar. Auf 131108Schleuse4der Seite zur Süderelbe ist eine Spundwand eingezogen (Foto), die den Binnenhafen vor der Tide schützt. Bis Mitte Dezember sollen die Arbeiten erledigt und die Schleusentore wieder eingesetzt sein. dl