KraftwerkMoorburg6Harburg – Gibt es im Kohlekraftwerk Moorburg gravierende Sicherheitsmängel? Die CDU-Bezirksabgeordneten Ernst Hornung und Ralf-Dieter Fischer wollen erfahren haben,

dass es die Verantwortlichen mit den Feuerschutzvorschriften nicht so genau nehmen.

So sollen bei den beiden Hot Spots im Kohlespeicher, die vor knapp drei Wochen zu einem fünftägigen Feuerwehreinsatz geführt hatten, die Löscheinrichtungen nicht betriebsbereit gewesen sein.

Außerdem sei die Kohle trotz des bekannten Risikos (mögliche Verzögerungen bei der Inbetriebnahme) feucht eingelagert worden sein. Und schließlich sei auch der Bagger, mit dem die Kohle zur Vermeidung von Hot Spots umgewälzt werden soll, nicht betriebsbereit gewesen.

Harte Vorwürfe, die beiden CDU-Abgeordneten da erheben! Ob sie recht haben, sollen Berichte der Genehmigungsbehörden, des Bezirksamts und seines Katastrophenschutzes zeigen.

Dabei sollen auch die Vorkommnisse in der benachbarten Holborn Raffinerie zur Sprache gekommen sein. Dort hatte es fast zeitgleich eine Explosion mit anschließendem Feuer in der Entschwefelungsanlage gegeben. Dabei war es zu einer erheblichen Hitzeentwicklung gekommen.

Hornung: „Das hat die Feuerwehrleute bei den Löscharbeiten am Kohlespeicher behindert. Obwohl sie Spezialanzüge getragen haben.“ ag