131004RadlerHarburg - Die Gebrüder Dirks sind auf der Überholspur: Seit zwölf Jahren werden in ihrer Fahrradmanufaktur TrengaDe am Großmoordamm

Fahrräder der Extraklasse produziert. Verkauft werden die edlen Teile unter anderem unter eigener Regie an den beiden Standorten vom Fahrrad Center, in Harburg am Großmoorbogen und in Buchholz an der Innungsstraße. Dort finden die Kunden jeweils auf mehreren 1000 Quadratmetern eine große Auswahl an E-Bikes, Sport-, Freizeit- und Kinderrädern. Jede Menge Zubehör rund um das Hobby auf zwei Rädern runden das Angebot ab - eben eine "Welt auf zwei Rädern". Und das dynamische Unternehmen aus Harburg will weiter wachsen: Auch viele Kunden aus dem Raum Stade und Buxtehude vertrauen dem Unternehmen der Gebrüder Dirks und nehmen den Weg zum Großmoordamm oder nach Buchholz gern in Kauf, um dort Fahrräder und Zubehör zu kaufen. "Da ist es doch nur eine logische Konsequenz, den Kunden in Buxtehude oder Stade entgegen zu kommen", sagt Jens Peter Dirks und fügt hinzu: "Wir sind seit längerem auf der Suche nach einem geeigneten Standort in Buxtehude. Bislang allerdings ohne Erfolg." Dirks wünscht sich, dass die Standortsuche möglichst bald beendet sein wird. "Dann werden wir ein modernes, helles und freundliches Fahrradhaus im selben Standard wie Harburg und Buchholz realisieren." Denn die Bikes „Made in Harburg“131004Fahrradcenter2 starten derzeit voll durch: „Als Hersteller und Lieferant von Fahrrädern im Custom-Design für große und kleine Unternehmen ist die Marke TrengaDe erwachsen geworden“, sagt Jens Peter Dirks, der gemeinsam mit seinem Bruder Stephan die Firmen-Geschicke leitet. Immer mehr Unternehmen entdecken das individuelle Firmen-Bike als umweltschonendes Fortbewegungsmittel in den Straßen der City. Mitarbeiter kommen oft mit dem Fahrrad schneller und ökologischer ans Ziel als mit dem Pkw. Dirks: „Außerdem ist ein kleiner Fahrrad-Fuhrpark günstiger in Anschaffung und Unterhalt als ein Kleinwagen.“

Die Idee hinter den Custom-Bikes:  Extrem individualisierte Fahrräder in einheitlichem Look und von sehr hoher Qualität – und davon gleich eine ganze Flotte in einheitlichem Design. Bereits ab einer Stückzahl von fünf Bikes lässt sich so eine Flotte zu einem wirtschaftlichen Preis anbieten. Zu den Kunden von TrengaDe zählen nicht nur die Internationale Gartenschau, der Otto-Versand oder der Channel Hamburg, sondern auch die Reedereien Tui und Hapag-Lloyd, die ihre Kreuzfahrtschiffe mit den flotten Rädern aus Harburg ausgerüstet haben. Dirks: „Weitere Reedereien haben bereits angefragt.“

Vor allem der Kreuzfahrt-Einsatz auf den Meeren dieser Welt ist eine extrem hohe Qualitätsanforderung für die Fahrräder: „Die Bikes sind ständig der salzhaltigen Luft ausgesetzt. Und auch die Ausflüge an Land auf oft sandigen, staubigen oder steinigen Pisten ist eine extreme Belastung für das Material. Da macht sich unser hoher Qualitätsanspruch bezahlt.“

Und die Erfolgsgeschichte „Made in Harburg“ geht weiter: „Aktuell sind wir mit einem großen Automobilhersteller im Gespräch, der sämtliche Autohäuser in Europa mit E-Bikes ausstatten möchte“, sagt Dirks. Um welchen Autohersteller es sich dabei handelt, möchte er allerdings noch nicht verraten. (cb)