130821foodactiveHarburg - Für die von der Süderelbe AG geschaffene Initiative "foodactive" war es der Ritterschlag. Im prachtvollen Kaisersaal des Hamburger Rathauses präsentieren sich das 2008 gegründete

und aus bislang aus zwölf Mitgliedern bestehende Netzwerk der Hamburger Lebensmittelbranche. Dieses ist der Sprung über die Elbe für die Süderelbe AG.

Die Wirtschaftsbehörde unterstützt foodactive und verzichtet auf ein eigenes Cluster. Stattdessen will man die bestehende Struktur der Initiative nutzen.

Staatsrat und Gastgeber Dr. Bernd Egert formulierte es so: „Um die bedeutende Stellung der Ernährungswirtschaft im Wettbewerb mit anderen Regionen zu behaupten, ist eine effiziente und zielorientierte Vernetzung erforderlich. Sie bietet dem Mittelstand umsetzungsorientierte Lösungen für strategische Herausforderungen. foodactive trägt dazu bei Unternehmen untereinander, mit Forschung und Wissenschaft und auch mit der Politik zu vernetzen.“

Hamburg ist dabei ein Schwergewicht der Branche. Rund 70 Unternehmen erwirtschaften pro Jahr über 8 Milliarden Euro Umsatz und beschäftigen rund 8.800 Mitarbeiter.

"Wir haben das Ziel, Synergieeffekte und Wettbewerbsvorteile für alle Beteiligten zu realisieren", sagt Jochen Winand, Vorstandsvorsitzender der Süderelbe AG.

Das haben offenbar auch die rund 150 hochrangigen Vertreter der Hamburger und Schleswig-Holsteiner Lebensmittelbranche verstanden. Gleich 15 von ihnen traten spontan der Initiative bei. Damit hat foodactive die Zahl seiner Mitglieder mehr als verdoppelt. "Ein toller Erfolg", so die Aussage hierzu von dem Vorstandsvorsitzenden Winand. zv