130522InnoGamesBinnenhafen – Das ist ein Schock für Harburg. Der Spielentwickler InnoGames gibt den Standort (Foto) im Channel auf. Das Unternehmen zieht in die City Süd.

Termin: Februar 2014. Eigentlich war der Spielentwickler, der aktuell 230 Mitarbeiter beschäftigt, am Standort Harburg glücklich. Doch das Unternehmen wird absehbar wachsen. Die Channel-Gebäude sind zu klein. „Wir wollten nicht über mehrere Gebäude verteilt sein, sondern in einem Haus sitzen“, sagt eine Sprecherin des Unternehmens. Man habe es sich mit der Entscheidung nicht leicht getan. „Viele unserer Mitarbeiter kommen aus dem Raum Stade und Buxtehude“, so die Sprecherin.

Schon deshalb wäre man gern in Harburg geblieben. Insgesamt habe man um die 20 Immobilien in Augenschein genommen, bevor die Entscheidung auf ein Gebäude an der Friesenstraße fiel. Dort werden bis zu 500 Mitarbeiter auf 6000 Quadratmeter ihren Arbeitsplatz haben. „Wir sind sehr glücklich eine passende Immobilie gefunden zu haben. Hier haben wir die Möglichkeit, unsere Wachstumspläne zu realisieren, neue Arbeitsplätze zu schaffen und gleichzeitig der deutschen Games-Hauptstadt Hamburg treu zu bleiben“, meint Michael Zillmer, Chief Operational Officer (COO) von InnoGames. „Das neue Büro bietet eine verkehrsgünstige Anbindung in unmittelbarer Nähe zur S-Bahn Station Hammerbrook. Durch die zentrale Lage wird die neue Arbeitsstelle sowohl für Mitarbeiter aus dem Süden, wie aus dem Norden Hamburgs sehr gut zu erreichen sein.“

Bis zum Ende des Jahres sollen bei InnoGames 280 Mitarbeiter beschäftigt sein. Damit hätte das Unternehmen die Wachstumsgrenzen in den derzeitigen Büroräumen erreicht. zv