130211TUHAuptEißendorf – Mächtig ragt das neue Hauptgebäude der Technischen Universität aus dem Häusermeer zwischen Denickestraße und Schwarzenberg. Die Dächer sind durch den

Schnee wie gepudert. Darunter wird auch an der Energiewende gearbeitet. „Im Hinblick auf die Energiewende in Hamburg ist die TUHH aufgrund ihrer technisch-wissenschaftlichen Ausrichtung mehr als prädestiniert, federführend zur erfolgreichen Umsetzung eines zukünftig nachhaltigeren Energiesystems beizutragen“, sagt : Professor Dr.-Ing. Martin Kaltschmitt, Leiter des Instituts für Umwelttechnik und Energiewirtschaft (IUE).

Der Energieexperte Kaltschmitt verweist auf den Forschungsschwerpunkt (FSP) "Klimaschonende Energie- und Umwelttechnik". Elf interdisziplinär arbeitende TU-Institute befassen sich in dem FSP mit vielfältigen Aspekten und Facetten der Weiterentwicklung der Energietechnik und der Energieversorgung. "Dies schließt neben Arbeiten auf den Gebieten der Photovoltaik, Geothermie, Biomasse, Windenergie und der konventionellen Kraftwerkstechnik auch die Analyse und Bewertung unterschiedlichster Energiesysteme ein", sagt Prof. Kaltschmitt.

Dabei werden viele Forschungs- und Entwicklungsprojekte zusammen mit Unternehmen und Institutionen realisiert. "Diese regionalen, überregionalen und internationalen Kooperationen im Bereich Forschung und Entwicklung (F&E) tragen wesentlich zum Technologietransfer in die Praxis bei. Universität, Unternehmen und beteiligte Einrichtungen sind gemeinsam wichtige Innovationsmotoren auf den Weg zu einem nachhaltigeren Energiesystem", so der Energiewirtschaftler und Ingenieur. zv