090818Vattenfall4Harburg – 50 Millionen Euro will Vattenfall bis 2016 im Bereich Harburg in das Stromnetz investieren. Im Rahmen der Maßnahmen soll auch die Leitungskreuzung beseitigt werden, an deren Stelle im März 2006 durch den Tornado

 der Kurzschluss entstand, durch den Harburgs Stromversorgung für eine Nacht gekappt war. An der Stelle verläuft eine 380 000 Volt Hochspannungsleitung über einer 110 000 Vol Hochspannungsleitung. Der Tornado zerstörte eine der oberen Leitungen. Die fiel auf die darunter verlaufenden Kabel. Jetzt soll die kleinere Leitung unter die Erde gelegt werden. Damit werden laut Thomas Schäfer, zuständig für das Leitungsnetz bei Vattenfall, auch mehrere der kleineren Strommasten im Binnenhafen verschwinden. Wie viele es genau sind, wird sich noch entscheiden. Viel hängt von der Entwicklung des Binnenhafens und den damit verbundenen Bedürfnissen ab. Die hohe Überlandleitung wird bleiben. Eine Unterirdische Verlegung der Kabel wäre viel zu teuer.
Im Rahmen der Investitionen wird auch das Umspannwerk Harburg, eines der größten der 55 Werke dieser Art in Hamburg, modernisiert. Es versorgt rund 33.100 Haushalte und 6700 Unternehmen.  Die in den 60-er Jahren eingebauten Anlagen, in denen Strom auf 10 000 Volt gewandelt wird, werden durch moderne Anlagen ersetzt. Das soll auch die stromlosen Zeiten bei möglichen ausfällen minimieren. „Die alten Anlagen mussten händisch wieder eingeschaltet werden“, sagt Schäfer. „Die neuen Anlagen sind kann man ferngesteuert wieder anschalten.“ Modernisiert werden auch die Umspannwerke Wilhelmsburg, Hausbruch und Altenwerder. (zv)

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