110407InnoGamesBinnenhafen - Eigentlich hatte sich Bezirksamtsleiter Torsten Meinberg das Büro der Kreativen bei InnoGames "wuseliger" vorgestellt. Doch das war nicht die einzige Überraschung, die er bei seinem Besuch des Entwicklers

und Anbieters von Browsergames erlebte, der in diesem Jahr auf 200 Mitarbeiter wachsen will.

"Es ist spannend ein Unternehmen zu sehen, das absolut im Trend ist und mich über Dinge zu informieren, von denen ich nichts verstehe", so Meinberg, der nach eigenen Angaben in Sachen Computerspiele auf Pac-Man Niveau verweilt. Das Spiel wurde 1980 veröffentlicht. Es geht um einen dicken, puckförmigen Klops, der zweidimensional durch ein Labyrinth gesteuert von Gespenstern verfolgt wird.

Trotz der kleinen "Entwicklungslücke" von 30 Jahren hat der "Bürgermeister" gleich erkannt:  "Für den Standort ist so ein Unternehmen sehr wertvoll.". Umso erfreuter ist er, dass sich die Spieleentwickler am Standort "wohlfühlen".

Dazu kommen noch ein paar Erkenntnisse. Wohnungssuche ist für Mitarbeiter ein Thema. Man hätte aber lieber ein gehobenes Niveau. Die Verkehrsanbindung im Binnenhafen finden die InnoGamers gut. Obwohl es noch nicht die die geplante Ringbuslinie gibt, die den Channel, die Uni, die City und den Bahnhof verbinden soll. "Von der S-Bahn ist es nur acht Minuten Fußweg zu uns", sagt Mitbegründer Michael Zillmer. "Da lohnt es sich nicht mal auf einen Bus zu warten." zv