110215SobottkaHarburg - Der Laden hatte einfach keine Perspektive mehr. Deshalb hat man beim WMF die Notbremse gezogen. Das Traditionsgeschäft Sobottka wird dicht gemacht. Ende Juli ist endgültig Schluss. "Die Entwicklung an ", sagt Thomas Dix von der Württembergische Metallwarenfabrik AG.

dem Standort war schon langfristig so, dass sich das Geschäft nicht getragen hat

"Es hat sich auch keine Trendwende abgezeichnet." Die Schließung sei eine rein unternehmerische Entscheidung gewesen. Den sechs Mitarbeitern würden Arbeitsplätze in anderen WMF-Filialen in Hamburg angeboten.

"Die Schließung ist schlecht für Harburg. Schon in Hinblick auf den Branchenmix in der Innenstadt", sagt Citymanager Matthias Heckmann. Harburg verliert damit ein Unternehmen, dass bereits kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs eröffnet wurde. Auch wenn es zwischenzeitlich an die WMF AG verkauft worden war, gilt es als eines der beständigsten Einzelhandelsgeschäfte in Harburg.

Wie die Zukunft aussieht ist ungewiss. Der Ausverkauf läuft bereits.  Für die rund 3500 Quadratmeter große Fläche am Lüneburger Tor wird ein Nachmieter gesucht. zv