101210KraftwerkMoorburg – Nicht das Kraftwerk und auch nicht die beiden Kreiskohlelager, sondern ein riesiger Doppelschornstein ragt am höchsten vom Kraftwerksgelände in den Himmel. Besonders schön ist er nicht

anzusehen.

Vor allem von Süden betrachtet wird man ihn störend in der Skyline haben. Es handelt sich um die Rauchgasentschwefelungsanlage, welche die Schwefelverbindungen zu 97,5 Prozent aus dem Abgasen der beiden Kraftwerksblöcke herausfiltern soll.

Geplant und realisiert wird die Anlage von der Firma Babcock Noell aus Würzburg, die zum international tätigen Bau- und Dienstleistungskonzern Bilfinger Berger SE gehört. Zunächst soll der Teil des 135 Meter hohen Ungetüms in Betrieb gehen,  in dem die Rauchgase aus dem Kraftwerksblock A gefiltert werden. zv