Harburg - Der an der Blohmstraße geplante Innovation Port ist der Realisierung ein Stück näher gekommen. Jetzt hat sich der Beirat dfür das Projekt konstituiert. Die Mitglieder sind:

Prof. Dr. Dr. hc Garabed Antranikian, Präsident der Technischen Universität Hamburg, Dr. Rolf Bösinger, Staatsrat der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, Dr. Eva Gümbel, Staatsrätin der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung, Prof. Dr. Hans-Jörg Schmidt-Trenz, Hauptgeschäftsführer der Handelskammer Hamburg, Dr. Rolf Strittmatter, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburgischen Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Thomas Völsch, Bezirksamtsleiter Harburg. Michael Westhagemann, Vorstandsvorsitzender des Industrieverbands Hamburg, übernimmt den Vorsitz des Beirates. Auch am zuzkünftigen Standort an der Blohmstraße tut sich was. Die vorbereitenden Maßnahmen vor Beginn des ersten Bauabschnittes sind bereits im Gange. Der Baugrund wird untersucht, Kampfmittel sondiert und die Kaimauer hergerichtet.

Der Innovation Port ist das ambitionierteste Projekt in Harburg, mit dem bis zu 3000 verbunden sind. Im direkten Umfeld der TU Hamburg im Binnenhafen entsteht auf einer Fläche von rund 70.000 Quadratmetern ein wichtiger Baustein für einen Forschungs- und Innovationspark. Hier wächst eine Plattform für fachliche Diskurse, Workshops und Konferenzen von Wirtschaft und Wissenschaft mit Flächen, Räumen und zusätzlichen Services für Forschungskooperationen, innovative Unternehmen aus der Wirtschaft sowie Gründer und Startups. Die inhaltlichen Schwerpunkte liegen dabei auf der Entwicklung und Anwendung digitaler Technologien für Transportsysteme in Schiff- und Luftfahrt, Produktionssysteme, Logistik und Medizintechnik.

Senator Frank Horch sagte bei der konstituierenden Sitzung: „Der Hamburg Innovation Port ist für den Innovationsstandort Hamburg ein großer Gewinn und wird eine Bereicherung für die effektive Verknüpfung von Wissenschaft und Wirtschaft sein. Ich bin sicher, dass dies für uns alle ein weiterer wichtiger Schritt in die Zukunft ist, um eine Innovationsmetropole zu werden. Wir wollen Unternehmen dabei unterstützen, wenn Ideen erfolgreich aus den Wissenschaftszentren in unternehmerisches Handeln überführt werden und wirtschaftliche Mehrwerte geschaffen werden.“ Die Entwicklung, die Realisierung und der Betrieb des Hamburg Innovation Port liegen in den Händen der HC Hagemann Gruppe, deren Chef Arne Weber in dem Projekt großes Potenzial sieht: „Der Channel Hamburg im Harburger Binnenhafen hat sich in den vergangenen 25 Jahren zum maßgebenden Technologie- und Zukunftsstandort im Umfeld der TU Hamburg entwickelt. Wir werden noch in diesem Jahr mit dem ersten Bauabschnitt beginnen – ab 2018 können wir 8.000 m² Büro- und Forschungsfläche für Unternehmen, Gründer wie auch für den Erweiterungsbedarf der Technischen Universität Hamburg anbieten. Die Nachfrage nach Flächen im Hamburg Innovation Port in der Nachbarschaft der bereits ansässigen Hightech-Unternehmen und Forschungseinrichtungen wie dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR und Fraunhofer CML ist schon jetzt groß.“ zv