Harburg – Wer kann, der sollte kaufen. Immobilien im Landkreis Harburg werden ihren Wert nicht nur behalten, sondern auch

steigern. Davon geht man bei der Hypovereinsbank aus, die jetzt ihre neue Wohnimmobilien-Marktübersicht vorgestellt hat. Zuletzt hatte es 2010 eine vergleichbare Auswertung gegeben.

Für die achtzeitigen Broschüre wurden Kaufpreise und Mieten im Landkreis und in Lüneburg ermittelt und einzelne Wohnstandorte analysiert. Geprägt sei die Lage durch zunehmende Nachfrage und einem sinkenden Angebot. Das lasse auch weiterhin steigende Preise erwarten.

„Hamburg ist ein Oberzentrum mit besonderer Dynamik“, sagt Stefan Bubolz, Direktor der Immobilienfinanzierung. Das und die historisch niedrigen Zinsen befeuerten die Nachfrage. „Wir sehen auch kein Störfeuer durch steigende Zinsen“, sagt er. Die Analysten der Bank gehen davon aus, dass das Zinsniveau mindestens bis 2023 niedrig sein wird. Das ermögliche vielen Interessenten über die eigene Immobilie nachzudenken. Dabei seien lange Bindungszeiten und eine möglichst hohe Tilgung ratsam.

Auch der Mietwohnungsmarkt sei durch steigende Engpässe und Preissteigerungen geprägt. Besonders betroffen seien Städte wie Buchholz und Gemeinden, die gut zu erreichen seien. Auch wegen dieser Entwicklung plane der Landkreis die Gründung einer Wohnungsbaugesellschaft, durch die innerhalb von fünf Jahren 1000 Wohnungen gebaut werden soll.

Wer Interesse am der Marktübersicht hat. Sie ist bei der Hypovereinsbank an der Lüneburger Straße zu haben. zv