Harburg - Es war sicher einer der Glanzpunkte in Sachen Input, den der Wirtschaftsverein zum Ende des Jahres, ausgenommen den anstehenden

Herrenabend, setzte. Mit Norbert Basler gelang es in Zusammenarbeit mit der TUHH für die Veranstaltung „Impulse“ ein visionäres wirtschaftliches Schwergewicht zu holen. Der Gründer der 1988 entstandenen Basler AG mit Sitz in Ahrensburg hat sein Unternehmen zum Weltmarktführer für Industriekameras gemacht, die beispielsweise zur Qualitätskontrolle eingesetzt werden.

Norbert BAsler währen der Posdiumsdiskussion mit den Professoren Christoph Ihl, Bernd-Christian Renner und Thorsten Schüppstuhl. Foto: zv

Der Mann ist ein gefragter Experte bei höchsten Regierungsstellern, der nicht nur Denkanstöße über den verkümmerten Unternehmergeist in Deutschland brachte, sondern auch relativ klar die Zukunft der Produktion im Rahmen der Industrie 4.0 und der Entwicklung der künstlichen Intelligenz aufzeigte, die von den meisten Menschen bereits unbemerkt Einzug gehalten hat und nicht nur Systeme besser als der Mensch steuert, sondern auch an Entscheidungsprozessen zur Auswahl von förderungswürdigen Mitarbeitern, konkret in einem Konzern der Autoindustrie, beteiligt ist. So wurde manchen Zuhörer klar, das Basler recht haben dürfte, wenn er eine völlige Umwälzung der Gesellschaft und katastrophale Folgen für Staaten prophezeite, die sich der Entwicklung verschließen. zv