100518Innogames2Binnenhafen - Eike und Hendrik Klindworth sowie Michael Zillmer, die drei Gründer von Immogames, holen Millionen Euro von der Themse an die Süderelbe. Die britische Investorengruppe Fidelity Growth Partners Europe (FGPE) mit Sitz in London ist mit einer Minderbeteiligung bei dem Entwickler von Browser-Games eingestiegen. Der genaue Betrag ist geheim. Er liegt aber im zweistelligen Millionenbereich.
Innogames will das Geld in die Entwicklung und die Expansion stecken. „Der Markt der Online-Spiele wächst rasant und wir wollen dabei in Zukunft eine dominierende Rolle spielen“, begründet Hendrik Klindworth den Schritt des Unternehmens, dass sich seit seiner Gründung 2007 ausschließlich über Eigenkapital finanzierte.
FGPE sieht in der Investition ein lohnendes Geschäft. Der weltweite Browserspielemarkt wird auf ein Jahresumsatz von 1,8 Milliarden Dollar geschätzt. Analysten sagen sagenhafte steigerungsraten von bis zu 25 Prozent in den kommenden fünf Jahren voraus. „Durch unsere Partnerschaft hat das InnoGames-Team die Möglichkeit, sich auf seine Kernkompetenzen zu fokussieren und neue Spiele zu entwickeln“, sagt Davor Hebel, der auf Seiten von FGPE die Verhandlungen leitete. „Wir konzentrieren uns gleichzeitig ausschließlich auf unsere Fähigkeiten. Unternehmen dabei zu beraten, neue Märkte zu erschließen.“
Im Binnenhafen sollen mit dem Geld in diesem Jahr 100 neue Arbeitsplätze entstehen. Außerdem wird erwogen Optionen auf zusätzliche Flächen im Channel zu nutzen, wo Innogames bereits eineinhalb Etagen belegt. zv