150705AlteEißendorf -  Auf diesen Moment haben 560 Kinder, deren Eltern sowie Lehrer der Eißendorfer Grundschule In der Alten Forst lange gewartet: Pünktlich zum 50-jährigen

Bestehen der Schule weihte Hamburgs Schulsenator Ties Rabe am Sonnabend den Schulneubau feierlich ein.

Mehrere Hundert Besucher amüsierten sich auf Jubiläums-Fest. Das Programm mit 29 kostenfreien Spielständen, einer Schlemmermeile, Bühnenprogramm und Darbietungen von Polizei, Stelzenläufern, Feuerwehr und THW kam sehr gut an. Angesichts der Hitze - das Fest wurde am bislang heißesten Tag des Jahres zelebriert - wurde an die Besucher kostenloses kaltes Wasser ausgeschenkt.

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Das Hamburger Polizeiorchester gab eine Kostprobe ihres Könnens. Foto: cb

Außerdem sorgte die Freiwillige Feuerwehr Eißendorf mit ihrem Löschfahrzeug für die Erfrischung der Besucher von Außen: Wer wollte ließ sich von den Rettern mit Wasser aus dem C-Rohr abkühlen.

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Die FF Eißendorf sorgte für Abkühlung. Foto: cb

„Wir freuen uns sehr über den Besuch des Senators. Schließlich ist uns mit der Konzeption eines Bildungshauses in Eißendorf ein großer Schritt hin zu einer familiengerechten Bildung und Betreuung an einem Standort gelungen", sagte Schulleiter Andreas Wiedemann (51), der betonte: "Kinder können von der Kita bis zum Wechsel auf die weiterführenden Schulen an einem hochwertigen Bildungsort bleiben.“

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Fest in der Hitze: Lehrerinnen schenkten an die Gäste Eiswasser aus. Foto: cb

Das Konzept des Bildungshauses wurde 2007 von der Kita und der Schule gemeinsam auf den Weg gebracht und ist räumlich nun fertig gestellt worden. Dabei wurden alle neuen Räumlichkeiten dem bereits erprobten Konzept des „Klassenraums der Zukunft“ angepasst, so dass alle Kinder die gleichen hervorragenden Lernvoraussetzungen vorfinden. Abgerundet wird das Konzept des Bildungshauses durch eine enge Zusammenarbeit zwischen Kita und Schule.

Dazu Susanne Witte-Siegfried (57), Leiterin der Kita: „Es war ein nicht immer leichter Weg hin zu einer echten Zusammenarbeit zwischen zwei so unterschiedlichen Organisationen wie Kita und Schule. Aber letztlich hat sich immer wieder die Erkenntnis durchgesetzt, dass wir dies alles für dieselben Kinder tun. Erst in der Kita und dann in der Schule und der GBS.“  (cb)