150620TmG1Harburg - Das hatten sich dir Organisatoren sicher anders vorgestellt. Nur wenige Harburger zeigten am Sonnabend Interesse an der Veranstaltung "Sport und Spaß für Alle",

dem Nachfolger der Wettkampfveranstaltung "TU meets Gilde" auf dem Schwarzenberg.

Kaum jemand fand in diesem Jahr den Weg ins Festzelt, wo Kicker, Trampolins oder ein Schießstand für Lasergewehre aufgestellt worden waren. Auf dem Schwarzenberg waren es im vergangenen Jahr  noch 32 Mannschaften mit über 400 Teilnehmern gewesen, die sich Wettkämpfe in verschiedenen Funsportarten geliefert hatten, darunter Bumperball. An solche Sportarten war auf dem Rathausplatz nicht zu denken. Es fehlt der Platz. Es fehlt der weiche Untergrund. Dazu hatten sich nicht genug Mannschaften angemeldet, die bei der abgespeckten Version mitmachen wollte. Deswegen war die Reißleine gezogen und ein neues Konzept umgesetzt worden, dass mit Stationen der TU, wie dem Roboter-Fußball-Cup, ergänzt wurde.

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Der Start von "Sport und Spaß für Alle". Die Dame in dem roten Kreis ist die einzige echte Zuschauerin. der Rest sind "Offizielle" wie Citymanagerin, Journalistin, Frau des Bezirksamtsleiter oder Helfer. Foto: zv

Die Party am Samstagabend war ebenfalls eher ein Trauerspiel. Nur wenig Publikum war gekommen. Vergangenes Jahr hatte es auf dem Schwarzenberg noch eine heiße Party mit viel Stimmung gegeben, zu der viele Studenten gekommen waren. Die Chance, die Bezirksamtsleiter Thomas Völsch mit dem Zwangsumzug der Gilde auf den Rathausplatz mehrfach beschworen hatte, sie entpuppte sich in diesem Punkt als ein großer Flop. zv

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Kaum was los: Die Sommer-Party am Abend. Foto: tj

Veröffentlicht 21. Juni 2015