150612BrueckeMoorburg – Die Hafenquerspange, die jetzt schlicht „A26 Ost“ heißt, rückt näher. Nach „optimistisch realistischer“ Schätzung wird die Verbindung zwischen den Autobahnen

A1 und A7 in zehn Jahren fertiggestellt sein. Dann ist die A26 durchgehend von Stade bis Stillhorn befahrbar. Das hat Peter Pfeffermann A26-Ost-Projektleiter bei der DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH in einer gemeinsamen Sitzung von Stadtplanungs- und Verkehrausschuss mitgeteilt.

Offenbar geht es mit der A26 auf Hamburger Gebiet jetzt schneller voran, als viele gedacht haben. Vermutlich im kommenden Jahr soll es den Planfeststellungsbeschluss für die A26 zwischen westlicher Landesgrenze bei Rübke und der A7 bei Moorburg geben. Bei einem Baubeginn 2018 könnte dieser Teil der Autobahn bis 2022 fertig sein.

Aus dem Autobahndreieck, mit dem die A26 bei Moorburg an die A7 angeschlossen wird, soll wenig später ein Kreuz werden. Die A26 Ost wird dann im ersten Bauabschnitt in einem Bogen südlich um Moorburg herumgeführt, um dann im zweiten Abschnitt auf einer Zwei-Pylonen-Brücke über die Süderelbe geführt zu werden. In zwei weiteren Abschnitten führt die Autobahn schließlich in einem Tunnel unter dem Wohngebiet Kornweide hindurch und auf dem Areal der heutigen Raststätte Stillhorn an die A1 angeschlossen. ag