150603SpendeHarburg - Der 2. Harburger Spendenlauf kann als voller Erfolg gewertet werden: Rund 800 Schüler und einige Erwachsene traten bei bestem Laufwetter am Mittwoch

Vormittag an, um für den Guten Zweck möglichst viele Runden auf der 400 Meter langen Strecke zu absolvieren.

Mit vereinten Kräften organisierten die Stadtteilschule Ehestorfer Weg, die Förderschule Nymphenweg und der Harburger Turnerbund diese große Sportveranstaltung auf dem TSH-Sportplatz am Vahrenwinkelweg für den guten Zweck.

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Schulleiter Wolfgang Meyer (links) schickt die Schüler auf die Reise.  Foto: cb

Damit möglichst viel Geld für das Harburger Hospiz und für die „Aktive Pause“ in beiden Schulen zusammen kommt, gibt es ein einfaches, aber funktionales System: Für jede beendete Runde erhalten die Läufer ein Gummiband. Vorab haben die Teilnehmer per Sponsorenvertrag mit ihren Familien, Freunden und Nachbarn vereinbart, wie viel Geld diese pro Runde zahlen. Mitmachen kann dabei jeder, egal ob schnell, langsam oder im Rollstuhl. Entscheidend sind die Anzahl der Runden sowie der mit dem Sponsor ausgehandelte Preis.

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Für jede beendete Runde erhielten die Läufer ein Gummiband. Foto: cb

„Der Harburger Turnerbund engagiert sich in seinem Jubiläumsjahr sehr gerne für diesen Spendenlauf. Wir hoffen, dass genügend Kilometer gelaufen werden und so für das DRK-Hospiz eine großartige Spende überreicht werden kann“, sagte Torsten Schlage, Geschäftsführer des Harburger Turnerbundes.

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Der Spendenlauf fand auf der Sportanlage Vahrenwinkelweg statt. Foto: cb

Und Wolfgang Meyer, Schulleiter der Stadtteilschule Ehestorfer Weg, ergänzt: „,Bewegte Schule‘ mit der aktiven Pause und der Spendenlauf in Harburg gehören für die Stadtteilschule Ehestorfer Weg untrennbar zusammen. Unser Ziel ist der gute Zweck.“

„Wir freuen uns, dass die Schule Nymphenweg mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung in einer inklusiven Mannschaft teilnehmen kann. Wir kämpfen um jeden gesponserten Kilometer und jeder erlaufene Euro soll dem Hospiz bei seiner wertvollen Arbeit helfen“, so Elke Teichert, Schulleiterin der Schule Nymphenweg.

Die genaue Höhe der Spendensumme wird erst nach der genauen Auszählung feststehen. Im Vorjahr kamen beim ersten Spendenlauf der Stadtteilschule Ehestorfer, der von der Profilklasse „Sport“ organisiert wurde, mehr als 1.500 Euro zugunsten von „Ärzte ohne Grenzen“ (Flüchtlingsopfer in Syrien) zusammen. Und das soll in diesem Jahr natürlich noch getoppt werden.  (cb)