150530SpeicherHarburg - Gelungener Start für den Speicher am Kaufhauskanal: Rund 300 Gäste sind am Sonnabend Vormittag bei der offiziellen Eröffnung an der Blohmstraße mit viel

Musik - unter anderem standen Sängerin Andra Barz und ihr Gitarrist Jan Pribbernow auf der Bühne - und Programm dabei gewesen. Ab sofort ist Hamburg um eine hochkarätige Kulturstätte reicher - darin sind sich alle einig.

Mehrere Redner - unter ihnen Bezirksamtsleiter Thomas Völsch und Matthias Kock, Staatsrat für Stadtentwicklung und Wohnen, ließen keinen Zweifel daran, dass der vielzitierte Sprung über die Elbe jetzt noch lohnenswerter ist. "Diese Spielstätte wird viele Menschen nach Harburg locken", sagte Völsch und betonte: "Danke, Herr Lengemann, dass sie diese Perle gebaut haben."

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Der Chor der Elbinselschule begeisterte das Publikum. Foto: cb

Ein Höhepunkt der Eröffnungsfeier war der Auftritt des 40-köpfigen Chors der Englisch-Klassen der Elbinselschule Wilhelmsburg: Mit ihrem selbstkomponierten Olympia-Song sorgten die jungen Künstler für große Stimmung im mehr als 130 Jahre alten Speicher.

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Investor Rolf Lengemann (links) und Geschäftsfüher Henry C. Brinker. Foto: cb

Der Start am Sonnabend war nur der Auftakt für ein prall gefülltes Eröffnungswochenende. Am Sonnabend Abend findet die Eröffnungsgala mit dem Russischen Pianisten Lev Vinocvour statt.

Am Sonntag ging es ab 11 Uhr weiter mit einem Jazz Brunch. Um 15 Uhr gab es Wiener Kaffeehaus und Tanzmusik mit Gudrun Schaumann (Violine), Andreas Müller (Violoncello) und Tobias Koch am historischen Hammerflügel und dem zweiten Teil der Eröffnungsgala mit der Starsopranistin Ingeborg Schöpf. Zudem präsentierte sich der Speicher mit seiner Gastronomie und seinem Flai als Veranstaltungsstätte, die sich auch für externe Veranstaltungen anbietet.  Speicher-Initiator Rolf Lengemann zeigte sich zufrieden. "Es war eine gelungene Eröffnung, die unsere Erwartungen übertroffen hat", sagt er. Denn eines hat der Speicher am Kauifhauskanal gleich zur Eröffnung bewiesen. Viele Gäste kamen von weiter her. Harburg hat eine Kulturstätte bekommen, die Anziehungskraft weit über die Grenzen des Bezirks hat.   (cb)