150522BinnenHarburg - Bevor am ersten Juni-Wochenende das Binnenhafenfest gefeiert wird, steht traditionell am Freitagabend eine Diskussionsveranstaltung als Auftakt

auf dem Programm. Die Veranstaltung mit dem Titel „Nachhaltige Quartiersentwicklung - wie geht das?“ findet im TuTech-Haus an der Harburger Schloßstraße statt und beginnt um 18 Uhr.

Ausgehend vom Mischquartier Binnenhafen diskutieren Stadtplaner und Integrationsfachleute über die Herausforderungen urbaner Entwicklung und Integration angesichts von Zuwanderung, Flüchtlingen und innerstädtischer Verdichtung.

Der Harburger Binnenhafen macht derzeit einen Sprung zum Mischquartier aus Arbeit und Wohnen: 6000 Beschäftigte arbeiten hier, über 500 Wohnungen sind im Bau. Zum Jahresende 2016 werden etwa 2 000 Menschen im Binnenhafen leben. Und: Am Kanalplatz liegt das Wohnschiff "Transit", das bei Vollbelegung über Jahre von 200 Flüchtlingen als „Folgeunterkunft“ bewohnt sein wird.

Genügend Diskussionsstoff für die Experten auf dem Podium: Mit dabei sind Dr. Ferdaouss Adda, Koordinatorin für Integration und Sprachförderung beim Elbcampus, Hans Christian Lied, Leiter des Fachamtes für Stadt- und Landschaftsplanung in Harburg, Gorch von Blomberg, Organisator des Binnenhafenfestes und Mitbegründer der Nachbarschaftsinitiative „Flüchtlingshilfe Binnenhafen“.

Außerdem sind dabei: Julian Petrin, Gründer des Bürger-Stadt-Labors „Nexthamburg“ und des Stadtentwicklungsbüros „urbanista“, das auch den City-Beteiligungsdialog „Harburg neu denken“ moderierte und Doris Wache aus dem Gremium des Harburger Integrationsrates.  (cb)