100317PhoenixViertelHarburg - Im Phoenix-Viertel ist das problematischste Wohnquartier der Hamburger Problemviertel. Das geht aus einer Sondererhebung des Statistikamtes Nord mit Stichtag 1. März 2009 hervor, bei der sechs Wohnquartiere besonders ausgewertet wurden. Im Phoenix-Viertel bekommen 30,4 Prozent der dort lebenden 4967 Menschen Sozialleistungen. Damit liegt die Quote mehr als doppelt so hoch wie im Bezirk Harburg.  Der Ausländeranteil in dem Wohnquartier ist mit 43 Prozent fast drei Mal so hoch wie im Rest des Bezirks. Die Arbeitslosenquote liegt bei 14 Prozent (Bezirk 8,1 Prozent) und der Anteil der sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmern bei den 15- bis 65-Jährigen ist mit 37,6 Prozent weit unterdurchschnittlich (Bezirk 49 Prozent). Der Anteil der Jugendlichen und Kinder an der Bevölkerung liegt leicht unter dem Durchschnitt. Der Anteil der über 65-Jährigen ist mit 9,4 Prozent nicht einmal halb so hoch wie im Bezirk.
Im Vergleich zu den anderen separat ausgewiesenen Problemvierteln Neuallermöhe West, Neuallermöhe Ost, Mümmelmannsberg, Osdorfer Born und dem Karolinenviertel schnitt das Phoenix-Viertel am schlechtesten ab. dl