TUHHCampusHarburg – Die Technische Universität Hamburg-Harburg (TUHH) ist für die Hansestadt ein gutes Geschäft. Hamburg lässt sich die Uni 73 Millionen Euro kosten. Dem steht

aber eine regionale Bruttowertschöpfung durch die TUHH in Höhe von rund 158 Millionen Euro entgegen. Diese Zahlen hat Dr. Ralf Grote, Leiter der TUHH-Präsidialabteilung, im Wirtschaftsausschuss der Bezirksversammlung vorgetragen. Er bezog sich dabei auf die Studie „Wirtschaftsfaktor Hochschule in der Freien und Hansestadt Hamburg“  der DIW Econ GmbH, dem Consulting-Unternehmen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW).

Die Studie hat die Effekte der Universität auf die regionale Wirtschaft dargelegt. Die Bruttowertschöpfung setzt sich zusammen aus der Nachfrage der TUHH und den mit ihr verbundenen Unternehmen nach regionalen Diensten und Zulieferungen sowie den Konsumausgaben der Studierenden. Sie liegt mehr als zweimal so hoch wie die Förderung durch Landesmittel. Damit ist deutlich geworden, was für ein Glücksfall für Harburg die Ansiedlung von Hamburgs Technischer Universität im Süden der Stadt war. ag