100311MetterhausenHarburg - Die Schlaglöcher werden spätestens bei der nächsten fälligen Hauptuntersuchung bei vielen Autobesitzern für eine ganz böse Überraschung sorgen. Das meint Carsten Metterhausen, Sachverständiger

 der GTÜ. "Die Fahrzeuge leiden durch die Schlaglöcher. Dabei geht es weniger um die Stoßdämpfer, sondern mehr um starre Achsen- und Lenkungsteile." Dort gingen die Schläge, die beim Durchfahren eines Schlagslochs auf das Auto wirken, ungefedert rein. "Man bemerkt einen Schaden durch eine flatterige Lenkung oder durch Klappergeräusche", so Metterhausen. "Die Fahreigenschaften werden durch solche Schäden gefährlich beeinflusst. Das ist gefährlich. Man hat dann auch keine Chance die Plakette bei der Hauptuntersuchung zu bekommen."
Damit das Auto möglichst wenig leidet, sollte man auf den "Schlaglochstrecken" langsamer fahren und den Schlaglöchern ausweichen. "Auf keinen Fall sollte man bremsen, wenn man in ein Schlagloch fährt. Das kann im Extremfall Achsteile abreißen", so Metterhausen.
Wer sich nicht sicher ist, ob sein Wagen schon durch Schlaglöcher geschädigt ist, kann das Auto durchchecken lassen. "Das ist nicht besonders aufwendig und dauert nur um die fünf Minuten", sagt Metterhausen. "Wir beispielsweise bieten das als kostenlosen Service bei uns an der Straße Lewenwerder an." zv