Strucksbarg2Harburg –  Im Bezirk Harburg gab es Ende 2013 knapp 74.000 Wohnungen – verteilt auf gut 25.000 Wohngebäude. Das geht aus der Antwort der Stadtentwicklungsbehörde und

des Statistik Amts Nord auf eine Anfrage der SPD-Fraktion in der Bezirksversammlung Harburg hervor. Viel verraten diese Zahlen noch nicht, beeindruckender vielleicht dies: Von den gut 25.000 Wohngebäuden sind 16.379 Einfamilienhäuser, das entspricht einem Anteil von 64,4 Prozent, also knapp zwei Drittel.

Nicht überraschend in diesem Zusammenhang: Besonders hohe Anteile von  Einfamilienhäusern weisen die Stadtteile Langenbek (88,5 Prozent), Marmstorf (80,7) und Neuland (80,7) auf, am niedrigsten ist der Anteil in Harburg-Kern (9,5).

Stichwort „bezahlbarer Wohnraum“:  Wohnungen, die im 1. Förderweg finanziert werden, sind die klassischen „Sozialwohnungen“, 2013 durften in diesen Wohnungen nicht mehr als 6,20 Euro pro Quadratmeter verlangt werden. Nach Angaben des Statistikamts Nord gab es im Jahr 2000 im Bezirk Harburg noch 15.094 Wohnungen aus dem 1. Förderweg, fünf Jahre später noch 13.320 und zehn Jahre später noch 10.045. Zurzeit gibt es noch 8.031, bis zum Jahr 2025 wird sich der Bestand weiter auf 4.260 Sozialwohnungen beschränken.

Übrigens: Der Bezirk Harburg hat zurzeit gut 150.000 Einwohner, also ungefähr so viele wie die Großstädte Heidelberg, Darmstadt oder Osnabrück, aber mehr als Paderborn und Wolfsburg – und die haben alle einen Verein in der ersten Fußball-Bundesliga... ag

Veröffentlicht 9. April 2015