100308KlagegemeinschaftWilhelmsburg - Rund 150 Wilhelmsburger waren dabei, als jetzt im Gasthaus Sohre die Klagegemeinschaft "Rechtsschutz Lebensqualität Wilhelmsburg- GbR" zur Verhinderung der aktuellen Verkehrspläne des Hamburger Senats gegründet wurde. Die Zahl der Gesellschafter ist bereits doppelt so hoch wie für die anstehenden rechtlichen Schritte erforderlich. Einstimmig wurden Hartmut Sauer, Liesel Amelingmeyer, Jochen Klein, Peter Busch, Melanie Klein, Jens Matysik und Dietmar Bogdan für den Lenkungsausschuss gewählt. Die Klagegemeinschaft sei ins Leben gerufen worden, um solidarisch gegen die Verkehrsplanungen des Hamburger Senates vorzugehen. Die Gesellschafter hätten durch das misslungene BSU Beteiligungsverfahren im Sommer 2009 den Glauben an die Versprechungen der Senatorin Hajduk verloren. Der Ausbau und die Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße an die Bahn und damit unmittelbar an die Kirchdorfer Wohngebiete sowie die sogenannte „Hafenquerspange“ als Verlängerung der A26 quer durch den Stadtteil sollen verhindert werden. "Wir werden die Planfeststellungsverfahren abwarten", sagt Bogdan. "Wenn die Pläne ausgelegt sind, werden wir sie uns genau anschauen und gegebenenfalls Klage dagegen einreichen." zv