Harburg –  Das ist auf den ersten Blick kein gutes Ergebnis. Nur auf dem vorletzten Platz landete die Asklepios Klinik Harburg bei der Umfrage des Hamburger

Krankenhausspiegels 2014. Nur die Asklepios Klinik Wandsbek schnitt schlechter bei der Frage ab, ob ein Patient das Krankenhaus weiterempfehlen würde. Teilgenommen an der Erhebung hatten 22 Hamburger Krankenhäuser. Das zweite Harburger Krankenhaus, die Helios Klinik Mariahilf, hatte an der Patientenbefragung nicht teilgenommen. Das Krankenhaus Groß Sand landete auf dem 13. Platz.

In fünf Untergruppen war die Befragung aufgeteilt, an der 33,8 Prozent (unterdurchschnittlich) der angeschriebenen Patienten der Asklepios Klinik Harburg teilgenommen hatten. Dabei ging es um die Zufriedenheit mit den Ärzten, dem Pflegepersonal, der Verpflegung und Sauberkeit und dem Behandlungserfolg. Bei dem Punkt Erreichbarkeit der Ärzte landete das Harburger Krankenhaus auf dem letzten Platz. Es bekam 77,1 von 100 möglichen Punkten. Den letzten Platz bekam das Krankenhaus auch bei der Frage der fachlichen Betreuung durch das Pflegepersonal (75,9 Prunkte) und die Erreichbarkeit des Pflegepersonals (78,3 Punkte). Auch bei der allgemeinen Sauberkeit kam das Krankenhaus Harburg mit 59,8 Prunkten auf den letzten Platz. Den letzten Platz belegte das AKH auch bei der Organisation des Aufnahmeverfahren (72,6 Punkte).

Am besten schnitt das Harburger Krankenhaus bei dem Zeitpunkt der Entlassung (10. Platz) und bei der Qualität des Essens (13. Platz) ab. Rechnet man die erhaltenen Punkte nach einem gängigen Schlüssel in Schulnoten um, bekommt die Asklepios Klinik Harburg insgesamt und in den meisten Unterfragen eine 2 oder ein Gut.

2014 war für die Klinik am Eißendorfer Pferdeweg ein Jahr des Umbruchs. Viele Stationen wurden in das neue, 52 Millionen Euro teure Gebäude verlegt, das Anfang September offiziell eröffnet worden war. In dem sechsgeschossigen Gebäude befinden unter anderem eine deutlich vergrößerte Zentrale Notaufnahme, neue Herzkatheterlabore, CT, eine Hybrid-Operationssaal sowie eine Intensivstationen mit Platz für 60 Patienten. zv