150107SaskiaHarburg - Die an der TU Harburg vielen als Pfemgas-Erfinderin bekannte Saskia Oldenburg reiste im Dezember als eine von vier deutschen Junior-Experten nach

Japan. Die wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut für Umwelttechnik und Energiewirtschaft bekam ein Stipendium für ein Austauschprogramm des Japanisch-Deutschen Zentrums Berlin.

Einmal jährlich lädt das japanische Außenministerium junge Führungskräfte aus Japan und Deutschland in das jeweils andere Land ein, um sich über naturwissenschaftliche und technologische Themen zu informieren und auszutauschen. Das Thema lautete in diesem Jahr „Erneuerbare Energien“ mit dem Schwerpunkt Energieerzeugung.

Für Saskia Oldenburg war es die erste Reise in den ostasiatischen Inselstaat - eine der Voraussetzungen, um in das Programm aufgenommen zu werden. Außer der TU-Mitarbeiterin nahmen drei weitere deutsche Junior-Experten an dem zehntägigen Austausch teil.

Eines der Highlights für die TUHH-Wissenschaftlerin war ohne Frage die Besichtigung einer Biogasanlage. Hier hatte Oldenburg, die selbst in enger Kooperation mit verschiedenen Biogasanlagenbetreibern steht, die Möglichkeit, sich mit den japanischen Experten auszutauschen. „Es war ein sehr fruchtbares Treffen, das den Grundstein für eine zukünftige Zusammenarbeit legte“, sagt Oldenburg. Seit ihrer Rückkehr steht sie in regem E-Mail-Kontakt mit den japanischen Forschern, welche für den geplanten Bau einer weiteren Biogasanlage sehr interessiert an der fachlichen Unterstützung des TUHH-Instituts für Energie- und Umwelttechnik sind. (cb)