141216TUHHHarburg - Harburgs Technische Universität und die Stadtreinigung Hamburg führen ihre Kooperation bei Forschung, Lehre, Ausbildung sowie Technologietransfer

und Weiterbildung fort und richten den Forschungsbereich „Abfall als Ressource“ ein. Der neue Bereich wird am Institut für Umwelttechnik und Energiewirtschaft (IUE) der TUHH angesiedelt. Er wird über fünf Jahre von der Stadtreinigung mit insgesamt rund 1,1 Millionen Euro gefördert.

Umweltschutz, Energie und Abfall bilden im Kompetenzfeld Green Technologies der TU-Harburg bereits einen Schwerpunkt. Die Ergänzung durch den neuen Bereich „Abfall als Ressource“ ist ein weiterer Baustein in dem zukunftsweisenden Forschungsgebiet. „Ich freue mich sehr, dass wir damit das Forschungspotenzial in der nachhaltigen Ressourcenwirtschaft am Standort Hamburg stärken und weiter ausbauen“, sagt TU-Präsident Garabed Antranikian.

Auch Professor Dr. Rüdiger Siechau, Geschäftsführer der Stadtreinigung Hamburg, begrüßt die Zusammenarbeit: „Wir wollen das Know-how für eine nachhaltige Kreislauf- und Ressourcenwirtschaft nutzen und den Fachkräftenachwuchs in einer wegweisenden Branche fördern.“

Die Schwerpunkte der Forschungsarbeit unter Leitung von TUHH-Professorin Kerstin Kuchta sind unter anderem die Entwicklung und Anwendung von Techniken und Verfahren zur Nutzung von Kunststoffabfällen, zur Rückgewinnung seltener Metalle aus Elektro-Abfällen wie auch die Internationalisierung der Ressourcenforschung. Ziel der Kooperation ist es, die Ausbildungskapazitäten im Bereich Green Technologies zu erhöhen, das Forschungs- und Entwicklungspotenzial für die Ressourcenwirtschaft weiter zu stärken, und eine praktische Umsetzung von Forschungsergebnissen zu erzielen. (cb)