141216BrueckeWilhelmsburg - Mitarbeiter des Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) haben damit begonnen die Schäden an der von einem Binnenschiff gerammte

Autobahnbrücke über die Süderelbe per Laser zu vermessen. Erst Ende des Jahres wird klar sein, wie der Schaden behoben wird. "Bis dahin soll ein Konzept erstellt werden", heißt es vom LSBG. Erst danach werden die Reparaturarbeiten beginnen. Experten sind sich sicher: "Das wird bis weit in das Jahr 2015 dauern."

Beim LSBG möchte man sich nicht auf einen Zeitplan festlegen. Geschäftsführer Uwe Heimböckel verriet aber, dass die Reparatur direkt an eine geeignete Firma vergeben wird - ohne langwierige Ausschreibung. So soll Zeit gewonnen werden.
Die Schäden an dem 1965 gebauten Teil der Brücke sind, wenn auch für Laien schwer erkennbar, groß. 141216DelleDie Wucht des Zusammenpralls mit dem Kran des Binnenschiffes hat eine Delle in den Hauptträger geschlagen. Die Energie habe sich durch den Stahl ausgebreitet, ihn verformt und an mehreren Stellen zu Rissen bei den Querträgern geführt. Die Schäden sind so groß, dass bei größerer Belastung Einsturzgefahr bestehe. Deshalb dürfe auch kein Verkehr mehr über den Teil der Brücke fahren. Aktuell stehen je Fahrtrichtung zwei Fahrstreifen auf dem älteren, 1938 errichteten Brückenteil zur Verfügung. dl

Veröffentlicht 16. Dezember 2014