141201SportHarburg - Er ist Harburgs Herr über 60 Schulsporthallen und 14 Sportplätze im Bezirk: Andreas Reinhardt ist Harburgs neuer Sportreferent. Vor wenigen Wochen

trat er im Bezirksamt die Nachfolge von Stephan Milde an, der den in Ruhestand gegangen war.

Ihm zur Seite stehen seine Sportplatzwarte und sein Kollege Ralph-Dieter Bischof, der bereits seit 23 Jahren im Harburger Sportreferat tätig ist. Reinhardt, der zuvor noch zweieinhalb Jahre studiert hat und davor bereits als Sportreferent in Hamburg Mitte tätig war, hatte sich intern auf die Ausschreibung beworben.

Offiziell heißt der Posten Abteilungsleiter Sportangelegenheiten im Fachamt Sozialraummanagement. Und in dieser Funktion ist der 50-jährige Reinhardt, der mit seiner Frau und seinem Sohn in Eißendorf lebt, verantwortlich für die städtischen Flächen, die in Harburg für den Sport zur Verfügung stehen. Mehr als 70 Anlagen müssen dabei verwaltet und unterhalten werden.

"Alles, was wir machen, geschieht in enger Abstimmung mit den Sportvereinen", sagt Reinhardt im141201Sport2 Gespräch mit harburg-aktuell. Und davon gibt es im Bezirk Harburg eine ganze Menge: 86 Vereine sind im Hamburger Sportbund organisiert. Die Vergabe der Hallen- und Sportplatzzeiten an die Vereine ist nur ein Teil seiner Arbeit.

"Mir liegt der Sport in Harburg sehr am Herzen, weil ich in diesem Stadtteil geboren und auch sportlich aufgewachsen bin", sagt Reinhardt. Und: "In die quartiersbezogene Entwicklung muss der Sport unbedingt mit einbezogen werden. Sport bewegt den Menschen, aber auch Sport verändert sich mit dem gesellschaftlichen Wandel - und darin besteht die Herausforderung für uns und vor allem für die Vereine, die aber auch in der Pflicht stehen, sich den Herausforderungen offen zu stellen."

Eine besondere Herausforderung für alle Beteiligten besteht derzeit in der Aufgabe, Sportangebote für die wachsende Zahl der Flüchtlinge zu schaffen. Reinhardt: "Vor allem bei den Kindern und Jugendlichen ist der Bedarf nach kurzfristigen Lösungen sehr groß. Es ist toll zu sehen, dass die Vereine dort schon Ideen entwickeln".

Reinhardt legt bei seiner Arbeit Wert auf eine enge Vernetzung im Quartier und einen fairen Umgang Miteinander. "Man darf auch gern mal anderer Meinung sein. Aber der Respekt gegenüber dem anderen muss gewahrt bleiben. Denn wie sonst sollen die Großen als Vorbild für die Kleinen dienen können“, betont Reinhardt. (cb)