141130WHaus1Harburg – Jetzt leuchten sie wieder, die Weihnachtshäuser am Milchgrund Ecke Haselhain in Heimfeld und am Weserstieg Ecke Neuländer Weg in Neuland. Tausende

kleiner Lämpchen  verwandeln die Gründstücke von Eddy und Birgit sowie Rolf und Anke in ein weihnachtliches Lichtermeer. Acht Wochen lang hat Rolf aufgebaut, damit 85 Figuren, dazu fünf Weihnachtsmänner und zahlreiche Lichterketten, 141130WHaus2141130WHaus3insgesamt rund 12.000 Lämpchen, funkeln. „Ich bin genau am 1. Advent fertig geworden“, sagt Rolf. Der Clou ist eine Anlage, die die Lampen zum Rhythmus von Musik blinken lässt. Zudem hat er zwei Schnee- und eine Nebelmaschine, die er anschmeißen kann. Drei Starkstromkabel sind für die Energieversorgung nötig. „Auf die Stromrechnung schaut man bei dem Hobby nicht“, sagt Rolf. Ganz so dicke wird es nicht sein. Sein Dach ist mit Photovoltaikanlagen gepflastert, die über das Jahr viel Strom liefern.

Am Haselhain hat Eddy eine Woche aufgebaut. Das war Schwerstarbeit. „Dieses Jahr ist das Laub spät von den Bäumen gefallen“, sagt er. Das hat den Aufbau verzögert. Wie viele Lämpchen in seinem Garten leuchten. „Keine Ahnung. Wir bekommen mal etwas dazu. Dann geht etwas kaputt. Wir haben vor allem ältere Lichterketten durch LED ausgetauscht.“ Als kleiner Anhaltspunkt: 57 Zeitschaltuhren steuern das Lichtermeer.

Wer gucken möchte, ist herzlich willkommen. Am Milchgrund gibt es von 17 Uhr bis 21 Uhr neben einer schon imposanten Grundbeleuchtung jede volle Stunde für rund 20 Minuten das volle Lichterprogramm. Am kommenden Sonntag, am 2. Advent ist zudem von 16.30 Uhr bis 19 Uhr „Tag der offenen Pforte“. Mit „Glühwein, Kinderpunsch, Kekse und Klönschnack“, wie Birgit sagt. Dann kann man, wie jeden Tag, auch Spenden in den Briefkasten am Gartenzaun stecken. Wie jedes Jahr sammeln Eddy und Birgit für das Löwenhaus des ASB, wo Kinder aus sozial schwachen Familien versorgt werden.

Bei Rolf und Anke ist das Lichtermeer durchgehend von 17 Uhr bis 20.30 Uhr zu bestaunen. Dafür darf man auch etwas auf das Grundstück gehen. Auch sie sammeln für den guten Zweck. Dort geht das Geld  an den „Hamburger Weg“ vom HSV, über den zahlreiche Projekte gefördert werden. zv

Veröffentlicht 1. Dezember 2014