141118KrimiHarburg - Archäologie und Forensik - diese beiden Disziplinen haben viele Gemeinsamkeiten und in beiden Fachbereichen gibt es Erfahrungen, die es wert sind, mit anderen

Interessierten geteilt zu werden. Auf Einladung des Archäologischen Museums in Harburg trafen sich jetzt Wissenschaftler des  Museums, der Universität Hamburg, Vertreter des LKA Hamburg und der Tatortgruppe des Bundeskriminalamts Wiesbaden im Rahmen eines Workshops, um sich über Dokumentationsmethoden auszutauschen und über neue Techniken zu informieren.

Der Workshop sollte einerseits die Möglichkeit für die Vorstellung von bestehenden Methoden bieten, andererseits sollte eine Diskussion zu weiteren Einsatz- und Entwicklungsmöglichkeiten geführt werden. Themenschwerpunkte waren unter anderem Forensische Archäologie, Stratigraphie, Structure-From-Motion sowie Datenbanken und Geographische Informationssysteme.

„Im Vordergrund stand der fachliche Austausch und die kritische Auseinandersetzung mit den eingesetzten Technologien und den jeweiligen Dokumentationsmethoden", sagte Jörg Räther, Grabungstechniker am Archäologischen Museum Hamburg. Und: "Außerdem wurde über Möglichkeiten für eine weitere Zusammenarbeit diskutiert. Die Kollegen haben hierzu über ihre Erfahrungen bei vorherigen Kooperationen zwischen Polizei und Archäologie berichtet. Auf beiden Seiten ist das Interesse groß, künftig miteinander im Gespräch zu bleiben.“  (cb)